SWR Kultur: "Ein Verlag für weibliche Werke: Die vergessene Hälfte der Literatur wieder sichtbar machen"

SWR Kultur, 21. August 2026, das Gespräch mit Verlegerin Dr. Zarifa Mamedova. Im Gespräch mit SWR Kultur erklärt Zarifa Mamedova, warum vergessene Schriftstellerinnen nicht verwahrt, sondern gelesen werden müssen: Literatur entfalte ihren Wert erst dort, wo sie ein Publikum findet und öffentlich diskutiert wird. Der Münchner dimidium mundi Verlag setzt deshalb auf die literarische Qualität seiner Neuausgaben — und darauf, dass jedes wiederentdeckte Buch über seine Verkaufserlöse die nächste Wiederentdeckung mitträgt. So wächst aus einzelnen Titeln ein Programm, das die fehlende Hälfte der Weltliteratur wieder zugänglich macht.

Deutschlandfunk: "Neuer Verlag für Weltliteratur von Frauen – Zarifa Mamedova über Dimidium Mundi"

Am 17. März 2026 war Verlegerin Dr. Zarifa Mamedova zu Gast im Deutschlandfunk und sprach über die Gründung des dimidium mundi Verlags in München — und darüber, warum Schriftstellerinnen der vergangenen 150 Jahre aus dem literarischen Kanon verschwunden sind.

Der FREITAG: "Diese Verlegerin will die Lücke im Bücherregal schließen: 'Wir lesen alle nach Geschlecht'"

Im Interview mit der Wochenzeitung am 9. Juli 2026 der Freitag spricht die Münchner Verlegerin Dr. Zarifa Mamedova über Kanonbildung und die Arbeit des Wiederfindens — darüber, warum in der „Weltliteratur" eine riesige Lücke klafft und wie der dimidium mundi Verlag sie schließen will. Sie erzählt, wie sie vergessene Autorinnen aufspürt, über Empfehlungen von Kolleginnen und informierten Leserinnen, warum das Programm derzeit die letzten 150 Jahre umfasst und weshalb es gerade jüngere Leserinnen sind, die sich für die Idee begeistern. Für 2027 angekündigt ist unter anderem die iranische Schriftstellerin Mahshid Amirshahi.

Süddeutsche Zeitung: "Mit Büchern die halbe Welt fördern: die Frauen"

1. Juliy 2026. Das Porträt der Süddeutschen Zeitung folgt der Münchner Verlegerin Dr. Zarifa Mamedova, die mit dem dimidium mundi Verlag die Lücken in der Literaturgeschichte füllen und den Kanon erweitern will. Es erzählt von der Wiederentdeckung Olga Wohlbrücks — Schriftstellerin der Großstadtmoderne, Autorin von über dreißig Romanen und erste Filmregisseurin Deutschlands — und von Milada Součkovás „Amor und Psyche", das Mamedova einen „Goldfund" der tschechischen Moderne nennt. Ihr Vorhaben reicht über Europa hinaus: In farblich abgesetzten Editionen sollen Autorinnen aller Kontinente zeigen, was Frauen weltweit verbindet. Mamedova nennt das eine „Humanistische Notwendigkeit".